Ich bin überglücklich und stolz: Als nestwärme Gründerin bin ich - stellvertretend für nestwärme und alle, die an unserer Vision mitarbeiten - in der Kategorie “Traum verwirklichen” als Gesamtsiegerin mit dem VICTRESS AWARD ausgezeichnet worden, eine Intitiative der Zeitschrift EMOTION, die “Frauen für die Zukunft” in vier Kategorien gesucht hat.

Ich wünsche mir, dass der Funke dieser Auszeichnung viele Herzen entzündet und dazu beiträgt, dass unser Nest weiter wächst und sich unser GEMEINSAMER TRAUM erfüllt: eine nestwarme Gesellschaft. Die Auszeichnung ist deshalb für Euch alle, die Ihr mit mir an meinem und eurem Traum arbeitet! Dafür danke ich Euch aus ganzem Herzen!

Petra Moske, Sabine Christiansen, Elisabeth Schuh

Petra Moske, Sabine Christiansen, Elisabeth Schuh

Was für ein emotionaler Abend! Tränen der Freude und der Rührung sind bei mir geflossen, als ich am 29. August in Berlin im Rahmen einer festlichen Gala den EMOTION VICTRESS AWARD aus den Händen von Laudatorin Sabine Christiansen entgegen nahm.
Sabine Christiansen würdigte mein Engagement in einer flammenden Laudatio: “Sozial sein bedeutet zusammenzuhalten. Wie in einer Familie. Die Liebe gibt. Und Nestwärme. Bei Problemen rufen auch viele Erwachsene noch die Mutter an. Doch wen rufen eigentlich Mütter an, wenn sie Hilfe brauchen, wenn sie überfordert sind, weil ihr Kind behindert ist? Egal welches Problem es gibt – wenn Eltern Rat, Hilfe oder Zuspruch benötigen, oder einfach mal ein paar Stunden Zeit für sich allein: Petra Moske ist da. Sie ist gut vernetzt, vermittelt Kontakte zu Spezialisten, hört zu. Mit ihrem Verein „Nestwärme” hat sie eine Vision verwirklicht: Eltern kranker oder behinderter Kinder sollen sich nicht länger allein gelassen fühlen, sondern mitten in der Gesellschaft willkommen sein.”

Am Ende ihrer wertschätzenden Rede überreichte sie mir den gläsernen Victress Emotion Award mit einer ebenso klaren wie bewegenden Aussage: „Petra Moske hat ein Unternehmen gegründet, das kein Produkt anbietet - sondern etwas Wertvolles, das man nicht kaufen kann: Kraft. Zeit. Und Geborgenheit. Werte, die unsere Gesellschaft auch in Zukunft dringend braucht.“ Da gab es für mich kein Halten mehr. Ich umarmte die Laudatorin unter Tränen innig und wollte sie gar nicht mehr loslassen. Sabine Christiansen trug den sicherlich nicht alltäglichen Auftritt nicht nur mit Fassung, sondern erwiderte die Herzlichkeit mit einer ebenso herzlichen Umarmung.

Im Anschluss hielt ich eine Rede, ein Appel an alle Anwesenden, Nestwärme in die Gesellschaft zu tragen und soziale Verantwortung zu übernehmen, denn die Auzeichnung ist für mich eine Auszeichnung aller, die bei nestwärme unsere Vision mittragen und den Funken hinaus in die Welt schicken: “Nestwärme ist ein Gefühl, das nur in und aus einer Gemeinschaft heraus entstehen kann. Je mehr Menschen sich an dieser Vision beteiligen, desto mehr Nestwärme wird in die Gesellschaft getragen.“  (Den gesamten Text der Rede findet Ihr hier ).

Petra Moske siegt in der Kategorie "Traum verwirklichen" und wird Gesamtsiegerin

Petra Moske siegt in der Kategorie "Traum verwirklichen" und wird Gesamtsiegerin

Emotion-Chefredakteurin Dorothee Röhrig unterstrich später am Abend: “Petra Moske hat mit ihrem Verein “nestwärme” ein wunderbares Projekt geschaffen. Ihre Auszeichnung ist auch Anerkennung für all jene Frauen, die ihre Träume realisieren - mit Idealismus, Mut und Stärke.“ Das gesamte Team des erfolgreichen Frauenmagazins EMOTION feierte den Preis mit mir, Elisabeth Schuh und Anja Lamm bis in die späte Nacht – zusammen mit den weiteren Finalistinnen aus vier Kategorien – alle vier sympathische, starke und inspirierende Frauen - Annette Albinus, Stefanie Trzecinski, Bettina Porr und Eleonore Soei.

Ich möchte meiner Freundin und nestwärme Kollegin Anja Lamm nochmals ganz herzlich danken für die Nominierung in diesem Wettbewerb in der Kategorie “Traum verwirklichen”. Bis Ende Mai 2011 konnten EMOTION Leserinnen “Frauen für die Zukunft” in insgesamt fünf Kategorien vorschlagen: “Kind und Karriere”, “Traum verwirklichen”, “Frauen in Männerberufen”, “Neue Schwerpunkte”, Quereinsteigerin”. Auf der Website des Frauenmagazins trafen die Leserinnen die Vorauswahl über die Finalistinnen und Gewinnerinnen in den fünf Kategorien. Über die Gesamtsiegerin entschied die Jury unter Schirmherrschaft von Sabine Christiansen.


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Wir sind stolz und glücklich über einen wichtigen Schritt, den wir erreicht haben. Am 1. Juli wurde nestwärme e.V. Deutschland als eines von bundesweit 13 wirkungsvollen Projekten ausgezeichnet, die das unabhängige Analysehaus PHINEO im Themenfeld Engagement 55+ empfiehlt. Die Projekte nutzen das Engagement der Generation 55+ gezielt, um die Gesellschaft zu stärken. PHINEO kommt zu dem Schluss: Hier wirkt Engagement 55+ in vorbildhafter Weise.

In Deutschland leben über eine Million Familien, die ein chronisch krankes oder behindertes Kind zu Hause pflegen und betreuen – ein Vollzeit-Job, der Eltern oft physisch und psychisch an ihre persönlichen Grenzen bringt. Soziale Isolation ist bei pflegenden Familien keine Seltenheit. Nestwärme e.V. Deutschland unterstützt diese Familien mit dem ursprünglich für 55+-Engagierte konzipierte Projekt „ZeitSchenken“. Ehrenamtliche ZeitSchenker übernehmen z.B. regelmäßig die kleinen „Patienten“. Die innere Stärke und Gelassenheit der ZeitSchenker im Umgang mit den kranken oder behinderten Kindern sowie auch die Lebenserfahrung sind für die betroffenen Eltern eine große Hilfe bei der Bewältigung der täglichen Hürden.

Aufgrund der enormen Nachfrage haben wir das Projekt mittlerweile für alle Altersgruppen geöffnet. Es dient somit als Beispiel dafür, wie ein Impuls von Älteren ausgehen und dann in die Gesellschaft eingebunden werden kann.

Kompetenzen von älteren Menschen gezielt nutzen

Wir freuen uns sehr, dass wir den Analyseprozess auf Anhieb bestanden haben und für Unternehmen, die sich sozial engagieren wollen, nun noch transparenter, noch greifbarer werden. Die Analyse hat ergeben, dass sowohl das Wirkungspotential unseres Projektes “ZeitSchenken” als auch die Leistungsfähigkeit und Transparenz von nestwärme  bemerkenswert ist und eine hohe Wirksamkeit und Effizienz versprechen. Unserem Verein gelingt es vorbildhaft, die Kompetenzen von älteren Menschen gezielt zu nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt PHINEO als unabhängiges Analysehaus für wirkungsvolles gesellschaftliches Engagement - nach der Analyse von insgesamt 68 gemeinnützigen Organisationen. „Die Kompetenzen der Generation 55+ verschwinden noch allzu oft in der Versenkung. Nestwärme e.V. schafft es, diese Kompetenzen wie Erfahrungswissen und persönliche Stärke zum Wohle der Gesellschaft einzusetzen“ fasst Franz-Martin Schäfer, PHINEO-Analyst, das Analyse-Fazit zusammen.

PHINEO:  Gütesiegel für Sozialunternehmen + Orientierung für sozial engagierte Unternehmen

PHINEO gibt Stiftern, Spendern und sozial engagierten Unternehmen Orientierung bei der Suche nach Themenfeldern und konkreten Projekten für ihr wirkungsvolles soziales Engagement. Den Rahmen der Analyse von Projekten aus dem Bereich Engagement 55+ bildet der Themenreport „Erfahrungssache – Engagement 55+ wirkt!“. Dieser gibt erstmals einen Überblick über Strukturen, Handlungsansätze und die Rolle der Zivilgesellschaft beim Thema Engagement 55+ und stellt die 13 wirkungsvoll arbeitenden Projekte umfassend vor. Der Report wurde durch den Generali Zukunftsfonds gefördert.

Ein ausführliches Porträt unseres Vereins nestwärme finden Interessierte auf www.phineo.org/projektportraets. Das Porträt ermöglicht einen detaillierten Einblick in Stärken und Potentiale unserer Organisation. Stifter, Spender und sozial engagierte Unternehmen bekommen so mehr Sicherheit bei der Entscheidung, sich finanziell zu engagieren. Wer sich davon überzeugen lässt, kann gleich aktiv werden und über die PHINEO-Website direkt an uns, an nestwärme e.V. Deutschland spenden. Wir sagen schon jetzt: DANKE!

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Feierliche Auszeichnung als unterstützenswertes Projekt: Prof. Dr. Andreas Kruse, Alters- und Demografieforscher, Universität Heidelberg (links), Dr. Andreas Rickert, Vorstandsvorsitzender von Phineo (rechts) mit Petra Moske, nestwärme Gründerin und 1. Vorsitzende.

Wir sind glücklich über die tollen neuen Prototypen, die Studentinnen der Hochschule Reutlingen mit dem Studienschwerpunkt Textildesign für nestwärme entworfen haben. Sandra Haag und Anja Kilian haben eine Konzeption zum Thema „Merchandising – Ideen für nestwärme e.V. Deutschland“ erstellt. Im Rahmen einer Ergebnis-Präsentation in der nestwärme-Geschäftsstelle in Trier wurden die nestwarmen Produkte vorgestellt, die Schutz und Wärme schenken und die Spaß machen. Wir können es kaum noch erwarten, bis einige fertig sind und wir sie in den Händen halten!

Gemäß dem Leitbild der Hochschule hat sich auch die Fakultät Textil & Design der Weiterentwicklung der Gesellschaft verpflichtet. In diesem Kontext initiiert die Studiendekanin Design, Prof. Brigitte Scheufele, regelmäßig praktische Studienprojekte, die das Ziel haben, Lehrinhalte in einem realen Umfeld zu vermitteln. Für nestwärme sollten in diesem Semester moderne und originelle Produkte entwickelt werden, die zur Philosophie des Vereins passen und die das Gefühl von Wärme, Schutz und Geborgenheit vermitteln.

„Während des Studiums die Chance zu bekommen, an einem realen Projekt arbeiten zu können, ist natürlich immer sehr spannend. Aber ‚nestwärme’ macht es gleich doppelt so schön, da es für eine gute Sache steht.“, erläutert Anja Kilian ihre Motivation. Gemeinsam entwickelte und produzierte sie mit ihrer Kommilitonin Sandra Haag u.a. eine originelle Lunchbox, einen Handwärmer für kalte Wintertage und eine praktische Handyschutzhülle. Sie suchten auch bereits passende Lieferanten, entwickelten Ideen für Verpackung und Präsentation sowie Verkaufsstrategien und stellten erste Überlegungen zu Kosten und Budget an. Insgesamt entwickelten sie 20

Präsentation der neuen Merchandising-Produkte

Präsentation der neuen Merchandising-Produkte

verschiedene Merchandising-Produkte.  Das Projekt wurde von Frau Prof. Scheufele betreut. Sie wird nestwärme bei der Umsetzung der Ideen weiterhin unterstützen. Auch Anja Kilian will sich über das Semester hinaus für nestwärme engagieren.

Gefällt Ihnen diese gute Nachricht? Werden Sie Teilhaber weiterer schöner Nachrichten und besuchen Sie unser Nest auf http://www.facebook.com/nestwaerme Jeder Klick ist eine Stimme, die uns stark mach!

Nominierung für den Deutschen EngagementpreisGeben Gibt! Das Motto des Deutschen Engagementpreises ist mehr als ein knackiger Spruch. Es stimmt! Wer gibt, bekommt etwas zurück. Wir erfahren das immer wieder bei unserer Arbeit für und mit nestwärme-Familien. Sich zu engagieren ist keine Einbahnstraße. Hilfe und Unterstützung für Familien mit behinderten und kranken Kindern zu leisten, ist keine Bürde. Sie ist ein großer Gewinn! Für beide Seiten. Brigitte Fleig, Wolfgang Keil und ich sind stellvertretend für nestwärme Deutschland unabhängig voneinander von Unterstützern für den Preis vorgeschlagen worden. Wir sind nun alle drei nominiert.  Das macht uns unglaublich stolz und freut uns sehr! Wir nehmen die Nominierung stellvertretend für alle freiwilligen Unterstützer und Mitarbeiter von nestwärme an. Für ihr großes Engagement möchte ich mich sehr herzlich bedanken.

Der Einsatz für nestwärme e.V. Deutschland erfährt durch diese Nominierungen eine besondere Anerkennung und  zeigt auch, dass das Thema Hilfe für Familien mit behinderten und kranken Kindern öffentlich wahrgenommen und als preiswürdig eingeschätzt wird.

Brigitte Fleig ist nestwärme-Mitglied der ersten Stunde. Sie leitet das Projekt „ZeitSchenken“ in Trier und vermittelt ehrenamtlich engagierte Menschen als Hilfe und Unterstützung in nestwärme-Familien.

Wolfgang Keil ist ein TalentSchenker. Er übernimmt handwerkliche Arbeiten, die bei bei nestwärme Deutschland nestwärme anfallen. Außerdem ist er Gründer und aktives Mitglied des “Radteams nestwärme”, das vom 20. – 23. August  bereits zum achten Mal mit „nestwärme on Tour“ auf die Arbeit des Vereins und die Schicksale der nestwärme-Familien aufmerksam machen wird.

ZeitSchenkerin bei nestwärme Deutschland

Brigitte Fleig: ZeitSchenkerin bei nestwärme Deutschland

Gründer des nestwärme-Radteams und TalentSchenker

Wolfgang Keil: Gründer des nestwärme-Radteams und TalentSchenker

Der Deutsche Engagementpreis ehrt freiwillig engagierte Organisationen, Unternehmen und Personen. Die Auszeichnung wird verliehen vom Bündnis für Gemeinnützigkeit, einem Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Förderer des Preises sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Zukunftsfonds der Generali Deutschland Holding AG.

Der Deutsche Engagementpreis wird in den Kategorien Gemeinnütziger Dritter Sektor, Einzelperson, Wirtschaft, Politik & Verwaltung sowie der diesjährigen Schwerpunktkategorie Engagement von Älteren vergeben. Während eine Experten-Jury die Preisträger der einzelnen Kategorien bestimmt, können sich auch die Bürger selbst an der Auswahl der Sieger beteiligen: Sie wählen im Herbst den Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreises mittels Online-Voting-Verfahren auf der Website www.deutscher-engagementpreis.de aus einer Vorauswahl von ca. 20 Projekten.

Gründerin von nestwärme Deutschland

Petra Moske: Gründerin von nestwärme Deutschland

Mit dem diesjährigen Schwerpunkt widmet sich der Deutsche Engagementpreis in besonderem Maße dem Engagement von Älteren. Die „Generation 60plus“ zeichnet sich durch hohe Einsatzbereitschaft für das Gemeinwohl aus. Dieses Engagement verdient Anerkennung und öffentliche Aufmerksamkeit. Auch bei nestwärme sind zahlreiche ältere Menschen aktiv und leisten ehrenamtlich einen wertvollen Beitrag im Einsatz für Familien mit behinderten oder kranken Kindern.

Hier geht es zu nestwärme Deutschland

Geben gibt: Engagement für behinderte und kranke Kinder

Geben gibt: Engagement für behinderte und kranke Kinder

Ich bin nominiert als “Frau für die Zukunft!”  - eine Ehre und Auszeichnung zugleich, eine Anerkennung meiner Arbeit in den letzten 10 Jahren. Die Nominierung bei der EMOTION-Initiative nehme ich stellvertretend für nestwärme Deutschland entgegen, als Sprachrohr für meine engagierten, wunderbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Trier, die täglich viel leisten für unsere Familien. Als Botschafterin für die über 1200 ehrenamtlichen Helfer in der ganzen Republik, die unser Nest bereichern, die ihre Zeit und ihr Talent schenken und wertvolle Beziehungen zu Eltern, Kindern und Geschwistern aufbauen, die Herzenswärme, Liebe und Geborgenheit schenken. Sie alle bauen mit an meiner, an unserer Vision einer Welt voller Nestwärme. Ihnen gilt mein herzlicher Dank für Ihre Unterstützung in der Gegenwart für eine nestwarme Zukunft.

Hier lesen Sie mehr über die Nominierung. Anja Lamm stellt mich und meine Arbeit vor. Ich bin sehr berührt von Ihren Worten.

Auszug aus der Nominierung:

nestwärme sorgt mit einer bundesweiten Fachberatungsstelle und Hotline für sofortigen Informationsfluss und Hilfestellung in allen pflegerischen, persönlichen und lebenspraktischen Bereichen. Hier finden Familien kompetente einfühlsame und individuelle Beratung schon vor der Geburt. Wenn ein Kind geboren wird und die Eltern damit konfrontiert werden, dass ihr Kind behindert oder chronisch krank ist, stehen sie plötzlich vor einer völlig unerwarteten Situation, die fast übermenschliche Kräfte fordert. Sehr oft wird eine Krankheit nicht bei der Geburt diagnostiziert, sondern erst nach monate- oder jahrelangem Diagnosemarathon. Besonders hart trifft es Eltern, deren Kinder unheilbar krank sind. Die lernen plötzlich einen Namen für eine Krankheit, der sich aus drei Buchstaben zusammensetzt und all ihre Träume vernichtet. Die Diagnose teilt ihr Leben plötzlich und ungewollt für immer in ein Vorher und Nachher. nestwärme bietet mit der Fachberatung kompetente Antwort auf die unzähligen Fragen und Unsicherheiten, die sich im Umgang mit der Krankheit und Behinderung auftun. nestwärme kann Familien aber auch hoffnungsreich aufzeigen wie lebens-, liebenswert und bereichernd der Alltag mit einem behinderten Kind sein kann durch das Netzwerk an Familien mit behinderten und kranken Kindern. 90 % der Kinder mit Down-Syndrom-Diagnose werden heute immer noch abgetrieben. Wüssten einige dieser Eltern wie lebenswert ein Leben mit so einem besonderen Kind wäre, ihre Entscheidung wäre vielleicht anders ausgefallen. Auch da hilft nestwärme.

Petra Moske ist der herzlichste strahlendste energiereichste positivste ehrlichste und authentischste Mensch, den ich kenne. Sie sieht immer mit dem Herzen gut und begegnet jedem Menschen nicht nur auf Augenhöhe, sondern vor allem auf der Herzensebene. Sie ist glaubwürdig, kämpft für ihre Ideale und hat den zwischenmenschlichen Wert von Nestwärme verinnerlicht. Sie lebt Nestwärme von innen nach außen und macht dieses Gefühl für ALLE spürbar und erlebbar. Sie zeigt jedem von uns, wieviel Geben gibt. Sie hat mit nestwärme eine ganz besondere Gemeinschaft gegründet. Eine Gemeinschaft voller Menschen, die Anderssein als bereichernd empfinden und die Respekt und Hochachtung vor der bedingungslosen Liebe, der Kraft, der Stärke und der Leistung von Eltern mit behinderten und chronisch kranken Kindern haben. Sie begeistert täglich Menschen für den tiefen Sinn des Gebens. Sie folgt mit dem Ausbau ihres nestwarmen Familienhilfsnetzwerks treu ihrem Lebensmotto: “Alles Große in der Welt wird nur dadurch Wirklichkeit, dass irgendwer mehr tut, als er müsste”.

Wo Petra Moske ist, da ist es laut. Da ist es herzlich. Da spürt man Liebe und Wärme. Da jauchzt die Lebensfreude laut. Geborgenheit, Vertrauen und Halt sind ihre Lebenselixiere. Petra Moske ist ein intensiver Mensch. Einer, der lebt, liebt und arbeitet ohne jegliche Kompromisse und immer mit dem Ziel, mehr Nestwärme in unsere Gesellschaft zu tragen. Dafür bewundere ich sie, dafür schätze ich sie und deshalb nominiere ich sie.

Hier geht es zur EMOTION-Initiative “Frauen für die Zukunft!”

Hilfe für Familien mit behinderten und kranken Kindern: nestwärme e.V. Deutschland und die amerikanischen Hilfsorganisation Support for Families verbindet das gleiche Ziel. Beide Sozialunternehmen sind nun eine Partnerschaft eingegangen und werden zukünftig in engem Austausch stehen. Ein transatlantischer Brückenschlag von Trier nach San Francisco.

Sie sprechen eine andere Sprache, ihre Belastungen aber sind die Gleichen: Ob in San Francisco oder Trier, in Kalifornien oder Deutschland - Familien mit behinderten oder chronisch kranken Kindern haben viele Belastungen zu meistern. Diese Familien zu unterstützen ist die Zielsetzung von Support for Families und von nestwärme e.V.
Deutschland. Da liegt es nahe, sich zu vernetzen. „Wir freuen uns sehr über die deutschamerikanische Partnerschaft, denn uns verbindet die gleiche Vision.“, so Petra Moske, Gründerin von nestwärme.

Auch die konkreten Hilfsangebote ähneln sich und bieten vielfältige Chancen für einen Erfahrungsaustausch und zukünftige Synergien: Von einer Beratungs-Hotline und Internetbetreuung über präventive Maßnahmen und Aufklärungsarbeit bis zu Projekten mit Ehrenamtlichen, die direkt in den Familien ansetzen. „Unser Angebot richtet sich immer an die Familie als Ganzes. Wir betrachten die Familie als Einheit, bestehend aus Eltern, kranken Kindern und ihren Geschwistern. Auch unsere amerikanischen Freunde wollen das System Familie stützen, deshalb werden wir viel voneinander lernen können – zum Wohle der Familien!“ freut sich Petra Moske. Voneinander lernen heißt dabei ein Austausch von Erfahrungen, die Kooperation in Projekten und gegenseitige Besuchsmöglichkeiten vor Ort.

Die Anregung für eine transatlantische Freundschaft erhielt Petra Moske durch ihre Auszeichnung als „Bewegerin“ des transatlantischen Ideenwettbewerbs USable-Preis der Körber-Stiftung Hamburg: „Der Preis hat mir gezeigt, dass es wichtig ist den Blick über den deutschen Tellerrand zu richten und ein internationales Netzwerk aufzubauen.“
Auch Support for Families ist eine mehrfach ausgezeichnete Organisation, die – hier endet die Gemeinsamkeit mit nestwärme – vom kalifornischen Staat eine solide finanzielle Grundausstattung erhält. Darüber hinaus ist aber auch Support for Families auf Spenden und Fundraising angewiesen.

Hier geht es zu nestwärme e.V.

Hier geht es zu support for families

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich die wunderbare Arbeit von Stefan Klein vorgestellt, der ganz wissenschaftlich erklärt, warum wir alle durch das Geben glücklich werden. Es geht hier auch um Motivation. Wieso engagieren sich Menschen und warum helfen wir bei nestwärme e.V. eben nicht nur den Familien? Ganz einfach, weil sich unsere Unterstützer auch selbst ein Stück Glück schenken. In Europa und Nordamerika steht das Thema entsprechend ganz hoch im Kurs, aber wie sieht es weltweit aus? Wie gerufen kommt da eine internationale Studie, die uns die Gelegenheit gibt etwas über unseren westlichen Tellerrand hinaus zu blicken. Der World Giving Index 2010 stellt weltweit die Frage ob und wie geben glücklich macht bzw. wie weit verbreitet Altruismus in ganz unterschiedlichen Gesellschaften ist.

Kurz zur Erklärung: Die Studie wurde in zwei Indizes angelegt, dem Geber-Index und dem Wohlfühl-Index. Auf diese Weise konnten die erhobenen Daten auf Korrelationen abgeglichen werden. Das Ergebnis war eindeutig. Die Staaten, in denen Menschen sich sehr altruistisch verhalten, weisen auch eine hohe Bewertung im Wohlfühl-Index auf. In anderen Worten geben macht glücklich. Damit kommt die Studie zu den gleichen Ergebnissen, wie auch schon Stefan Klein in seiner Untersuchung aufzeigen konnte.

Ich möchte jedoch nicht nur die uns so bekannte Welt von Europa und vielleicht noch Nordamerika betrachten, sondern auch darüber hinaus gehen. Einer der weltweit bekanntesten Sozialunternehmer, Mohammad Yunus, kommt z.B. aus dem asiatischen Kulturkreis. Also schaue ich mir die Studie genaue und bin überrascht, dass die Menschen dort eine eher geringe Geber-Bereitschaft aufweisen und folglich die Bewertung im Wohlfühl-Index auch eher mittelmäßig ausfällt. Insbesondere Länder wie die Volksrepublik China oder Indien weisen eine eher geringe Bereitschaft zu geben auf. Insgesamt schneiden Westeuropa und Nordamerika besonders gut ab, Lateinamerika schließt auf und einige Staaten, wie z.B. Thailand oder Sri Lanka beweisen, dass auch Asien auf dem besten Weg ist. Schwer wiegt natürlich, dass die beiden größten Staaten in Asien noch etwas hinterher hinken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Wohlfühlen und Geben korrelieren, aber natürlich nicht zwingend sind. Weltweit bestehen auch heute noch große Entwicklungsunterschiede, die Verteilung des Reichtums ist oft unausgeglichen und die sozialen bzw. gesellschaftlichen Regeln variieren stark. Eines weiß ich jedoch nach genauer Lektüre dieser Studie. Altruismus breitet sich aus. Die Menschen engagieren sich oftmals auch einfach nicht im westlichen Sinne. In Asien oder Afrika sind Familien- und Nachbarschaftshilfe ganz üblich. Ansatzpunkte gibt es für uns weltweit. Nestwärme e.V. wird überall gebraucht, da der Wert universell oder sagen wir über alle kulturellen Grenzen hinaus wahr genommen wird. Daraus können alle Unterstützer, unsere Gemeinschaft, viel Kraft schöpfen, damit wir weiterhin den Familien Entlastung und Unterstützung geben können. Der Wille zu geben wächst.

In den letzten Jahren habe ich viele Beispiele für ein verwirrtes und verdrehtes Denken in der Gesellschaft gesehen. Dazu gehörte insbesondere die Finanz- und Wirtschaftskrise der letzten beiden Jahre. Der Egoismus, das Ich-bezogene Denken fehlgeleitet durch überzogene Gewinnsucht und Statusdenken haben fast die ganze Welt in eine schwere Krise gestürzt. Dahinter stand ganz offensichtlich der feste Glaube, dass nehmen seliger ist denn geben. Immerhin kann ich heute ein Umdenken erkennen. Es ist noch nicht so ganz erwachsen, möchte ich sagen, aber die Befürworter von Moral, ethischen Werte und des sozialen Miteinanders werden wieder geschätzt. Die Öffentlichkeit beginnt endlich zu zuhören und fragt sich wieder, ob es nicht doch einen anderen Weg gibt.

Stefan Klein ist ein solcher Befürworter des Umdenkens und vielleicht ein Vordenker für unsere Gesellschaft. Dabei beschreitet er einen höchst wissenschaftlichen Weg, um die Menschen von seinen Gedanken zu überzeugen. Nachdem ich einige Berichte zu seiner Arbeit gelesen habe, möchte ich sogar sagen, dass er uns nestwärmlern aus dem Herzen spricht. Klein beschreibt den „Sinn des Gebens“ und macht ganz deutlich, dass nicht Egoismus uns in der Evolution weiterbringen wird, sondern Altruismus und Kooperation. Ich bin sicher, dass Klein damit den Nerv der Zeit trifft und das Umdenken unterstützt. Bemerkenswert ist für mich die wissenschaftliche Herleitung, die letztlich ganz deutlich sagt, dass Geben seliger ist denn Nehmen. Manchmal überspitzt er natürlich seine Formulierung, wenn er schreibt, „selbstloses Handeln regt dieselben Hirnschaltungen an wie eine Tafel Schokolade oder Sex.“ Seine Botschaft kommt allerdings an und letztlich brauchen die Menschen klare und verständliche Aussagen bis hin zur Überspitzung. Stefan Klein analysiert dabei, was wir bei nestwärme schon länger wissen und leben. Geben macht glücklich. Laut seinen Recherchen kann es sogar erfolgreicher machen und beschert ein längeres Leben. Damit sollte eigentlich der Beweis geführt sein, dass sich Altruismus auszahlt und nicht länger Egoismus und Gewinnstreben regieren dürfen.

Für uns alle ist nestwärme ein Beweis für Kleins Thesen, denn schon seit vielen Jahren geben wir den Familien ein wunderbares Gefühl, einen Wert. Wenn unsere Teilhaber in einer Familie unterstützen, die Eltern entlasten und mit den behinderten oder chronisch kranken Kindern eine spannende Zeit erleben, dann ist unsere Erfahrung als nestwärme e.V. ein Spiegelbild der wissenschaftlichen Recherchen von Stefan Klein. Die Freiwilligen sprechen alle übereinstimmend von dem tollen Gefühl für den anderen da zu sein, den Kindern Zeit zu schenken und nicht nur dem Kind bzw. der Familie sondern eben auch sich selbst etwas geben zu können. Mir selbst geht es bei unserer Arbeit nicht anders, ich höre es von unseren hauptamtlichen Mitarbeitern, erfahre es im Pflegedienst oder sehe es in der Kindertagesstätte. Es gibt so viele Momente, so viele Menschen, die zusammenkommen, geben und dabei selbst etwas erhalten. Hier bei uns wird Kleins These schon gelebt. Natürlich könnten einige Menschen argumentieren, warum nicht einfach eine Tafel Schokolade essen. Ich jedoch bin überzeugt, dass Schokolade einfach nicht die gleiche Nachhaltigkeit hat. Es ist ein schnelles Glücksgefühl und wirkt nicht so tiefgreifend auf unsere freiwilligen Unterstützer, wie es ein Tag in der Woche mit und in einer nestwärmeFamilie. Was wir hier geben, das bewirkt mehr und darauf können wir alle Stolz sein.

Zum Schluss möchte ich Stefan Klein danken, denn er hat uns einen wichtigen Beitrag in der Sprache der Wissenschaft geliefert, der wiederum andere Menschen überzeugen kann. Leider wird oft nach Belegen, Statistiken und Zahlen gefragt, bevor es darum geht zu helfen. Daher freue ich mich, denn hier ist ein weiterer Beweis dafür, dass nestwärme einen wichtigen und richtigen Beitrag leistet. Wir entlasten Familien und geben den Kindern neue Lebenskraft, aber auch unsere Unterstützer erfahren durch das Geben eine neue Kraft und Energie, die Ihnen Glück, Erfolg und ein langes Leben bescheren kann.

In der Sommerpause, wie es medial so gerne heißt, habe ich ein besonders wichtiges Thema für nestwärme und unsere Arbeit verfolgt. Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, und die Kultusministerkonferenz der Länder haben sich sehr intensiv mit dem Thema inklusive Bildung befasst. Im Juni kam es dann auch zu einer Fachkonferenz der Minister zu diesem Thema. Natürlich kämpfen wir schon lange mit dieser Frage und doch hat sich auch in dieser Diskussion leider erneut der Mangel an Handlungswille gezeigt.

Hüppe bekannte sich schon früh und zuletzt in einer Pressemitteilung im Juni 2010 kurz vor einer Konferenz der Kultusminister zum Thema inklusive Bildung zur schnellen Umsetzung der Integration von behinderten Kindern in die normalen Bildungseinrichtungen. Der Grund für diese Forderung liegt auf der Hand, wenn ich mir die Statistik anschaue. Kaum 16 % der behinderten Kinder besuchen eine ganz normale Schule. Unsere Eltern kennen das Problem, auch durch den besonderen Pflegeaufwand, sehr gut. Bei den Kultusministern liegt die Sache wieder anders. Die Sorge vor zusätzlichen Kosten, die Angst der Gesellschaft die Veränderung vermitteln zu müssen, aber auch die Frage zum Kompetenzen, Personal und Aufwand bewegt. Da überrascht mich das Ergebnis der Konferenz, die vom 21. - 22. Juni stattfand, nicht wirklich. Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Staatsminister Dr. Ludwid Spaenle, sprach sich zwar für die inklusive Bildung aus, wollte jedoch zunächst für Akzeptanz in der Gesellschaft werben. Im Klartext bedeutet dies, dass die Kultusminister das Thema weiterhin vor sich herschieben. Dazu passt natürlich, dass gleich im Juli ein weiterer Expertenkreis einberufen wurde. Es gibt also weitere Diskussionen, jetzt vielleicht nicht nur in der Kultusministerkonferenz, sondern auch in einem UNESCO-Expertenkreis. Jetzt geht die Sommerpause langsam zu Ende und mir scheint es wichtig, dass wir in einigen Monaten auch einmal Fragen, ob sich etwas getan hat. Bisher erkenne ich den Handlungswillen leider noch nicht.

Für mich ist die Sachlage ganz einfach. Wir haben statistische Daten, die uns zeigen, dass nur sehr wenige Kinder mit Behinderung, 15 - 16%, normale Schulen besuchen. Daran können und müssen wir nun die Politik, die Länderminister, messen. Jeden Prozentpunkt, den diese Werte nach oben wandern, können wir allgemein als Erfolg verzeichnen. Und natürlich frage ich mich für nestwärme auch, wo wir dort einwirken können. Wir haben mit Politikern gesprochen und stehen auch medial an vorderster Front. Leider zeigt sich schnell, dass die Bundespolitik zwar sehr von der Inklusion angetan ist, aber durch die ausschließliche Länderkompetenz auch handlungsunfähig zu sein scheint. Daher hoffe ich, dass sich trotz der prekären Finanzlage beim Bund vielleicht die Einsicht nährt, dass zur Not auch Unterstützung durch die Bundesfinanzen gewährt wird. Auf diese Weise erhalten die Bundesländer einen zusätzlichen Anreiz und können sich nicht auf Diskussionen, Expertenkreise und die Werbung für Akzeptanz zurückziehen. Eine solche Zusage ist ein deutlicher Handlungsanreiz, der unterstützt durch die Medien etwas bewegen kann. Es ist traurig, aber ohne finanzielle Unterstützung lassen sich viele gute Projekte eben nicht umsetzen.

Vor ca. einem Monat titelte die Zeit: „Irakische Terroristen setzen Behinderte als Selbstmordattentäter ein“. Ich habe mir viele Gedanken dazu gemacht. Mindestens 40 Menschen starben an diesem Tag, als ein junger Mensch mit Down-Syndrom sich in die Luft sprengte. Folgen wir den Medien, war es ein Tag wie viele in den Krisenregionen der Welt. Für mich steht dabei der Grundsatz, Integration schützt vor Missbrauch, im Vordergrund.

Wir alle wissen, dass täglich Menschen im Irak, Afghanistan oder dem Nahen Osten sterben und jede einzelne Meldung macht betroffen. Dennoch muss die Ausnutzung, der Missbrauch von Schwächeren, von Randgruppen uns bewegen und aufmerksam machen. Es war kein fanatischer Extremist, der sich im Irak in die Luft sprengt, um den erklärten Feinden zu schaden. Vielmehr haben diese Attentäter einen behinderten Menschen missbraucht, ihn ausgenutzt und in den Tod geschickt. Wir können nur erahnen, ob es die Verachtung behinderten Lebens war oder andere Gründe. Deswegen macht mich diese Tat nicht nur traurig, sondern nachdenklich. Leben wir in Deutschland und Europa tatsächlich schon die Integration? Hätte eine umfassende Integration im Irak diesen jungen Menschen vor diesem Schicksal geschützt? Vielleicht sogar den Tod von weiteren 40 Menschen verhindert?

In Europa und Deutschland sind wir stolz auf unsere Integration und doch gehen kaum 16 % der behinderten Kinder in eine normale Schule, sondern in besondere Einrichtungen. Wir erleben ganz selten, egal ob privat oder im Berufsleben, dass uns Behinderte begegnen. Ich glaube ganz fest, dass das Angenommensein, also die gelebte Integration, in der Gesellschaft der Schlüssel zum Schutz vor Missbrauch, Gewalt und Angst ist. Die Aussage gilt natürlich nicht nur für behinderte Menschen. Integration ist ein weites Thema und betrifft genauso ausländische Mitbürger, sozial Schwächere, alternative Lebensformen und Partnerschaften. Als wir nestwärme gegründet haben, war die Brückenfunktion Ziel und Grundlage für unsere Arbeit. Wir verbinden Gesellschaft und Familien deren Kinder behindert und chronisch krank sind. So lernen beide Seiten die Integration leben, empfinden es als Selbstverständlichkeit und drängen die Schwächeren nicht an den Rand. Der beständige Austausch und Kontakt knüpft immer engere soziale Bindungen. Genau diese Erfahrung bestätigen mir z.B. unsere Teilhaber immer wieder. Daraus können wir alle viel Kraft schöpfen und die Motivation weiterzumachen. Gemeinsam mit allen Teilhabern, ehrenamtlichen und hauptamtlichen, bauen wir diese Brücke und sind damit auch Anstoßgeber für fortlaufende Integration.

Jetzt schaue ich in den Irak und lese diese Meldung und blicke wieder zurück nach Deutschland, in das fortschrittliche Europa, wo Integration so groß geschrieben wird und doch weiß ich, dass wir und nestwärme noch einen weiten Weg gehen müssen. Ich bin sogar überzeugt, dass wir keinesfalls vor nationalen Grenzen halt machen dürfen. Wir müssen Integration wo wir können anstoßen und Menschen in die Gemeinschaft von nestwärme aufnehmen. Wenn wir unser Gefühl von Nestwärme verbreiten, das Angenommensein vermitteln und damit den sozialen Austausch fördern, dann können wir einen Beitrag zur Verhinderung dieser schrecklichen Ereignisse leisten.

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